Bereit für die Energie-Zukunft?

Bereit für die Energie-Zukunft?

Enerweb unterstützt ab sofort die neue Berner Energieverordnungen basierend auf der MuKEn 2014.

Im Modul 380/1 kann zwischen den neuen und alten Berechnungs- und Grenzwertvarianten gewechselt werden. Dies ist auch während der Projekteingabe möglich, um einen Vergleich zu haben.


Was hat sich geändert, was ändert?

Bei der auf den 1. September in Kraft tretenden revidierten, kantonalen Berner Energieverordnung Kanton Bern - Neue Energieverordnung September 2016:

  • Der Grenzwert im System- wie auch im Einzelbauteilnachweis verschärft -> Basis MuKEn 2014 - Modul B (Anforderung Gebäudehülle).
  • Die Ausgabe eines effektiven Projektwertes mit Berücksichtigung der Wärmerückgewinnung einer Lüftungsanlage (Analog dem bisherigen Minergie-Nachweis) wird ebenfalls automatisch erstellt. Damit erhält man direkt den für den rechnerischen Nachweis die benötigten Werte des spezifischen Heizwärmebedarfes -> Basis MuKEn 2014 - Modul D (Anteil erneuerbar Energie)


Bei der Überarbeitung der SIA 380/1 zeichnen sich die folgenden Änderungen ab (Basis prSIA 380/1:2016):

  • Neu wird ein Berechnungsmodell angeboten, das die Betriebsweise einer Lüftungsanlage auch im Rahmen des projektspezifischen Heizwärmebedarfs für die Berechnung des Heizenergiebedarfs berücksichtigt. Für die Berechnung des Heizwärmebedarfs und den Vergleich mit dem Grenzwert QH,li im Rahmen des Nachweisverfahrens wird die Betriebsweise allerdings weiterhin nicht berücksichtigt. Eine zweite Ausgabezeile im Report führt den effektiven Projektwert aber auf.
  • Die thermische Gebäudehülle wird durch die geänderte Definition nach SIA 380 von den b-Werten entkoppelt. Damit hat eine Änderung eines U-Wertes gegen Erdreich keinen Einfluss mehr auf den Grenzwert QH,li.
  • Die Resultate der Berechnungen werden im Report neu in kWh angegeben.
  • Die Einzelbauteilanforderungen werden in Abgleich mit MuKEn 2014 verschärft - analog dazu wurden für den Systemnachweis neue Werte für die Basis QH,li0 und die Steigung ΔQH,li erarbeitet.
  • Die Grenzwerte des Systemnachweises werden auf die Jahresmitteltemperatur gemäss SIA 2028 bezogen (neu 9.4 °C gegenüber alt 8.5 °C); die Temperaturkorrektur wurde neu festgelegt (6 %/K statt bisher 8 %/K).
  • Bei der Berechnung des Systemnachweises können neu 16 Himmelsrichtungen berücksichtigt werden.
  • Die sich aus den Winkeln berechnenden Verschattungsfaktoren wurden um weitere Winkel ergänzt.
  • Die Definition der Wärmespeicherfähigkeit wurde verfeinert, die Werte ebenfalls auf kWh bezogen.
  • Die Berechnung des Ausnutzungsgrades für den Wärmegewinn wurden für die Nichtwohnnutzungen angepasst.

sia.ch: Vernehmlassung SIA 380/1 Heizwärmebedarf

 

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